Freitag, Februar 10, 2017

Donnerstag 09.02. - erster Arbeitstag

Heute morgen (Donnerstag) um 7 waren wir schon wieder alle auf den Beinen. Wir werden hier von der Frau des Pastors immer sehr reichlich mit Essen versorgt. Das Frühstück war bereits da und Jeff konnte danach die Begehung des Grundstücks machen um alles zu notieren, was wir in den nächsten Tagen benötigen und was wir machen wollen. Danach fuhr er in die Stadt um Material zu besorgen.

Wir anderen hatten noch keine richtige Arbeit. Der Generator funktionierte erst mal nicht, sodass wir auf dem Gelände versuchten ein wenig Ordnung zu schaffen. Überall lagen große und kleine Steine herum, die wohl mal als Befestigung oder Bodenbelag dienten. Wir begannen neue Wege damit zu formen.

Jeff tauchte früher als geplant wieder auf um etwas Material zu bringen. Zur gleichen Zeit konnte der Generator auch wieder in Betrieb genommen werden und wir konnten anfangen weitere Löcher für die Aufhängung der Moskitonetze zu bohren. Wenn man keine passenden Bohrer für die Dübel hat, wird man mit kleinen Holzresten kreativ. Wir wollten aber gerne für die Gruppe Amerikaner, die bald eintreffen, die Halterungen vorbereiten, damit sie dann nicht noch einmal von vorne beginnen müssen. Außerdem wurde der Aufenthaltsraum neu gestrichen. Dabei gingen uns die Einheimischen zur Hand.

Am Ende des Tages saßen wir nach dem Abendessen noch zusammen um uns über den Tag auszutauschen. Wir haben zwar noch nicht viel von dem geschafft, was wir vor hatten, aber immerhin konnten wir schon beginnen. Wir haben endlich (sehr langsames) Internet, Farbe und Werkzeug zum Streichen und neue Aufgaben für morgen. Das Gebäude wo wir wohnen wird noch etwas in Schuss gebracht (Wasserleitungen, Wasserhähne, Schalter, Farbe, Ausbesserungsarbeiten etc).


Ich hoffe ich habe nichts vergessen zu erwähnen. Mit Bildern ist es noch etwas schwierig, aber morgen können wir unser Internetguthaben hoffentlich aufladen und dann sollte es auch möglich sein das ein oder andere Bild online zu stellen. Ich gebe mein möglichstes.


An die Freunde und Familien zu Hause, auch wenn wir euch mal ein paar Nachrichten schreiben können, bitte seht es uns nach, dass wir euch keine Bilder schicken oder Sprachanrufe machen können, wir müssen sehr sparsam mit dem Datenvolumen umgehen. Wir arbeiten noch an einer Lösung euch mal anrufen zu können.


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